Aller Anfang ist schwer...

Der vierte Tag ist beinahe zu Ende, Dorli und ich sitzen erledigt auf der Couch in unserer Unterkunft in Simons Town. Zum ersten Mal haben wir einen ruhigen Moment gefunden, um unseren ersten kurzen Reiseblog zu schreiben. Der Titel des Blogs ist treffend für die ersten Tage. Beginnen wir einmal mit dem 5 plus 10 stündigem Flug nach Kapstadt. Mit dem Flugzeug hatten wir schon einmal Glück. Eine Boeing 787 der Qatar Airways, wir hatten fußfreie Plätze und die Burschen jede Menge Filme und Computerspiele zum "Beruhigen". Beim Umstieg in Doha mussten wir dann bei gefühlten 40° unser neues Gate am anderen Ende des Flughafens finden, durften wieder mit Sack und Pack durch den Sicherheitscheck  und betraten dann als Allerletzte das Flugzeug. Ist mir noch nie passiert. Dementsprechend waren dann die Blicke der im Flieger wartenden Passagiere.

10 Stunden später in Kapstadt angekommen hieß es einmal abwarten, ob unser Gepäck auch durchgecheckt worden ist. Gott sei Dank! Die Kids wirbeln im Flughafengebäude herum, sie sind natürlich aufgeregt und -im Gegensatz zu uns- ausgeschlafen. Das Gepäck ist da, unser erstes Reisegeld abgehoben, nächster Punkt auf unserer Checkliste: Mietauto abholen. Das Prozedere bei der Autovermietung hat etwas gedauert, bis wir dann unseren Toyota Corolla inkl. passendem Kindersitz erhalten haben. Die Kids sind natürlich noch immer aufgeregt und geben weiterhin Gas. Nachdem alle im Auto waren wurde es still. Meine erste Fahrt mit dem Lenkrad auf der rechten Seite konnte beginnen. Der Moment, von dem ich am meisten Schiss hatte. Dank Dorli auf meiner linken Seite ging es dann gar nicht so schlecht und wir kamen unfallfrei in unser Quartier nach Simons Town. Erschöpft und hundsmüde. Außer unsere Kinder.

So, nun unbedingt mal eine Meldung nach Hause abschicken, dass wir gut angekommen sind. Posten sollten wir ja auch noch was. Leider hatten wir unsere SIM Karte noch nicht bekommen, die uns von unserem Gastgeber versprochen worden ist. WLAN gibt's auch keines. Die Handy´s wären auch zum Aufladen. Endlich kann ich meinen tollen Strom Adapter auspacken, welcher in 150 Ländern der Erde funktioniert. Nur nicht in Südafrika. Sch....

Und die Kinder sind natürlich weiterhin nicht zu beruhigen. Schließlich und endlich haben wir aber Zugang zu Strom und Internet erhalten und wir haben es uns in unserer ersten Bleibe recht gemütlich gemacht. Jetzt sagen wir aber Gute Nacht, morgen früh werden wir ja wieder von unseren aufgeregten Kids "ohne Erbarmen" aufgeweckt.

 

 

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